Bei uns ist zwar immer noch der 31. Juli, aber dank Zeitverschiebung können wir trotzdem schon fast ein bitzeli feiern! Doch erst mal noch ein paar Eindrücke der letzten Woche.

Wo ist hier der LeuchtturmAm Dienstag machen wir einen kurzen Morgenspaziergang am Strand des Campgrounds. Danach fahren wir weiter Richtung Süden und wollen beim Cape Blanco den Leuchtturm besichtigen. Doch leider herrscht dichter Nebel und wir sehen den Leuchtturm erst, als wir kurz davor stehen. Und dann ist der auch noch geschlossen und an diesem Tag finden auch keine Führungen statt. Schade. Nach einem kurzen Indoor-Zmittag im Wohnmobil fahren wir weiter und stoppen dafür beim Turtle Rock Beach. Zum Baden ist es zu kalt und das Wasser zu wild. Aber zum Strand und Sand Geniessen reicht es allemal. Dann fahren wir weiter zum Jedediah Smith State Park, wo wir für zwei Nächte bleiben werden.

Am Mittwoch Morgen fahren wir ins benachbarte Crescent City ins Ocean World, ein kleines Aquarium. Wir sind pünktlich zur Öffnung um 08.00 dort, aber leider findet die erste Führung erst um 09.30 statt. Da wir nicht über eine Stunde im Shop warten wollen, suchen wir noch einen Ort, wo wir einen Kaffee trinken können. Aus dem Kaffee wird dann halt ein kleines zweites Zmorge à la USA, so mit Eggs und Pancakes.

MS Allenspach sticht in SeeDie Führung findet dann in kleinen Gruppen statt und führt vom Tide Pool, wo man allerlei Anemonen, Seesterne und derlei anschauen und anfassen kann, über das Aquarium zum Haifisch-Streicheln (!?) und schlussendlich zu einer kurzen Seehund-Show. Eher klein, aber recht familiär. Auf der Rückfahrt zum Campground machen wir noch Zwischenhalt beim Big 5 Sportgeschäft. Dort gibt es als Überraschung ein Gummiboot im Ausverkauf. Glänzende Augen bei den Jungs! Denn im Jedediah Smith State Park gibt es nicht nur riesige Redwood-Bäume, sondern auch den gemütlichen Smith River, auf dem es sich super floaten lässt. Den Nachmittag verbringen wir denn auch auf und im Wasser.

Donnerstag Morgen lassen wir die Jungs schlafen und gehen nur zu zweit noch über die temporäre Brücke (erst am Vortag wieder geflickt) zur Stuart Grove, einer Ansammlung von imposanten, gigantischen Redwoods. Danach machen wir uns auf den Weg, landeinwärts Richtung des nächsten Vulkans. Schon als wir beim Crater Lake ankommen, bemerken wir den Rauch in der Luft. Der Ranger erklärt uns, dass im Südwesten des Parks ein kleiner Waldbrand wütet, aber kein Anlass zur Sorge. Wir beschliessen den Abend mit einem Rundgang durch alle Loops dieses Campgrounds.

Frühmorgens auf dem Weg zum GipfelWieder einmal früh aufstehen ist am Freitag angesagt. Da wir am Vorabend alles vorbereitet haben, sind wir vor halb Sieben unterwegs. Wir fahren eine halbe Stunde zum Trailhead des Mt. Scott Trails. Dort sind wir zwar nicht die Ersten, finden aber gut Platz mit unserem Wohnmobil. Je höher wir steigen, desto besser wird die Aussicht auf den Crater Lake. Ganz oben gönnen wir uns eine verdiente Pause, bevor es wieder zügig bergab geht. Die Fahrt zum Paulina Lake vergeht rasch und die Freude über die Site direkt am See ist gross. Wir blasen das Gummiboot auf und stechen in See. Eigentlich gäbe es hier auch noch ein paar Trails und vulkanische Formationen zu erkunden. Wir entscheiden uns aber dafür, den Nachmittag einfach an unserem Strand zu geniessen. Inklusive Sonnenuntergang und Sternegucken.

Trillium Lake vor Mount HoodUnsere nächsten zwei Nächte verbringen wir auch an einem Lake, diesmal dem Trillium Lake. Am Samstag sehen wir auf der Hinfahrt bereits von weitem den Mount Hood, der über unserem Ziel trohnt. Dass wir hier nur eine gute Stunde von der grossen Stadt Portland entfernt sind, merken wir am Nachmittag am See. Es sieht fast aus, wie am Zürichhorn am sonnigen Wochenende. Menschenmassen, einge mit ihrem halben Hausrat, drängen sich eng an eng. Wir hüpfen trotzdem ins Wasser und geniessen den Schwumm mit Aussicht auf die Gletscher-Skipiste am Berg.

Die Doppel-Rittlings-VarianteAuf Tipp des Rangers wagen wir uns am Sonntag an die Wanderung zu den Ramona-Falls. Das Abenteuer beginnt bereits bei der Fahrt zum Trailhead. Die Strasse wird steiler und enger, je weiter wir kommen. Kurz bevor wir wirklich ans Umkehren denken, kommen wir zum grossen offenen Parkplatz in der Lichtung. Die nächste Herausforderung steht nach einer Meile an, als wir den Fluss ohne Brücke überqueren müssen. Dank den vielen Baumstämmen ist es kein Problem, höchstens ein wenig aufregend! Die Ramona Falls selber waren dann sehr hübsch anzusehen, auch wenn wir unser Zmittag dort nicht ganz alleine geniesesen konnten. Am Nachmittag genossen wir dann nochmals das Bad in der Menge bzw. dem Trillium Lake.

Timberline LodgeHeute Montag gelang uns dann ein neuer Rekord, bereits um 06.18 Abfahrt beim Campground. Wir fahren hoch zur Timberline Lodge, einer grossen, rustikalen Ski-Lodge, welche in den 20er Jahren erbaut wurde und auch schon als Kulisse für Filme ("Shining") genutzt wurde. Trotz der frühen Uhrzeit herrscht auf dem Parkplatz schon emsiges Treiben. Busladungen voll von Skifahrern machen sich bereit, viele sehen nach Nachwuchskader aus. Wir haben keine Skis dabei und begnügen uns mit einer kurzen, aber steilen Wanderung zur Silcox-Hütte. Dort sehen wir die Piste und die Skifahrer aus der Nähe, dabei kommt fast ein wenig Lust aufs Selber-Skifahren auf. Wieder zurück bei der Lodge gönnen wir uns das Frühstücks-Buffet und schlagen uns die Bäuche voll, hmmm!

Dann fahren wir weiter, heute nicht weit, daher sind wir schon am Mittag hier auf dem KOA, wo Wäsche waschen, Pool schwimmen und Bericht schreiben schon ganz routiniert und flott vonstatten gehen. Und morgen gehts wieders ans Meer, wo wir hoffentlich gemütlich den 1. August geniessen können. Fotos findet Ihr wie immer in der Gallerie.

Liebe Grüsse und schönen 1. August!
s'Allenspachs